Sophie Chiropracteur Paris

Säuglingschiropraktik in Paris: Sanfte Betreuung von Geburt an

Die ersten Lebensmonate sind eine entscheidende Phase für die Entwicklung Ihres Babys. Geburten, ob vaginal oder per Kaiserschnitt, können Spannungen und Asymmetrien verursachen, die, wenn sie unbehandelt bleiben, das Wohlbefinden und die Entwicklung des Säuglings beeinträchtigen können.

Der Säuglingschiropraktiker wendet äußerst sanfte Techniken an – leichten Fingerdruck, vergleichbar mit dem Druck, der zum Testen der Reife einer Tomate verwendet wird –, um diese Spannungen zu lösen und eine harmonische Entwicklung zu fördern.

Die Betreuung von Säuglingen fällt in unseren Kompetenzbereich der Kinderchiropraktik. Informationen zu älteren Kindern finden Sie auf unserer entsprechenden Seite… KinderchiropraktikInformationen zur Betreuung während der Schwangerschaft finden Sie auf unserer Seite. Chiropraktik und SchwangerschaftDie

Warum sollte man mit seinem Säugling einen Chiropraktiker aufsuchen?

Die Auswirkungen der Geburt auf das Kind

Während der Geburt sind Schädel und Halswirbelsäule des Babys erheblichem Druck ausgesetzt, insbesondere bei verlängerten Wehen, instrumenteller Entbindung (Vakuumextraktion, Geburtszange) oder Notkaiserschnitt. Diese mechanischen Belastungen können zu Spannungen im Gewebe und in den Gelenken des Säuglings führen.

Anzeichen, auf die man achten sollte

Bestimmte Anzeichen können darauf hindeuten, dass Ihr Baby von einer chiropraktischen Untersuchung profitieren könnte: Dreht den Kopf immer zur gleichen Seite, weint viel und wirkt unwohl, hat Schwierigkeiten beim Saugen an einer Seite, überstreckt den Kopf nach hinten oder weist eine Schädelasymmetrie auf.

Häufige Erkrankungen bei Säuglingen

Koliken und Verdauungsprobleme

Säuglingskoliken betreffen bis zu 25 % aller Babys. Chiropraktiker behandeln Verspannungen im autonomen Nervensystem und Bewegungseinschränkungen der Brust- und Lendenwirbelsäule, die die Verdauung beeinträchtigen können. Viele Eltern bemerken bereits nach wenigen Behandlungen eine deutliche Besserung.

Angeborener Schiefhals

Angeborener Schiefhals (Torticollis) ist durch eine bevorzugte Drehung des Kopfes zu einer Seite gekennzeichnet. Er kann durch eine längere Lage des Babys im Mutterleib oder durch Spannungen im Halswirbelsäulenbereich nach der Geburt verursacht werden. Der Chiropraktiker wendet sanfte Mobilisierungstechniken an, um die Beweglichkeit der Halswirbelsäule wiederherzustellen und dem Baby zu ermöglichen, den Kopf in beide Richtungen zu drehen.

Plagiozephalie (Flachkopf)

Plagiozephalie entsteht häufig durch unbehandelten Schiefhals oder langes Schlafen auf derselben Seite. Durch die Behandlung von Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule ermöglicht der Chiropraktiker dem Baby, seine Kopfpositionen zu variieren, was die natürliche Schädelformung fördert.

Schlafstörungen

Verspannungen im Hals- und Schädelbereich können den Schlaf eines Säuglings stören. Ziel der chiropraktischen Behandlung ist es, diese Verspannungen zu lösen, um den Komfort des Babys zu verbessern und einen erholsameren Schlaf zu fördern.

Besonders sanfte Techniken für Babys

Extrem niedriger Druck

Die Techniken, die bei Säuglingen angewendet werden, unterscheiden sich grundlegend von denen bei Erwachsenen. Es gibt kein Knacken oder Knirschen. Der Chiropraktiker übt mit den Fingerspitzen einen sehr leichten und präzisen Druck aus, um Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Der angewendete Druck ist nicht stärker als der, mit dem man prüft, ob eine Frucht reif ist.

Eine fürsorgliche und beruhigende Herangehensweise

Die Behandlung findet in Anwesenheit der Eltern statt, oft während des Fütterns oder Kuschelns. Die Sitzungen sind kurz (15–20 Minuten) und werden von Babys sehr gut vertragen. Die meisten Säuglinge schlafen dabei ein.

Sicherheits- und klinische Studien

Wissenschaftliche Studien bestätigen die Sicherheit chiropraktischer Behandlungen für Säuglinge, sofern diese von einem qualifizierten Chiropraktiker durchgeführt werden. Nebenwirkungen sind äußerst selten und mild (leichte, vorübergehende Unruhe). Unsere Praxis orientiert sich an den Empfehlungen der Französischen Chiropraktikervereinigung und internationalen Leitlinien für die pädiatrische Versorgung.

Wann sollten Sie mit Ihrem Säugling einen Arzt konsultieren?

  • Nach einer schwierigen Entbindung (langer, instrumenteller Notkaiserschnitt)
  • Wenn Ihr Baby einen Schiefhals hat oder den Kopf immer zur gleichen Seite dreht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Bei anhaltenden Koliken trotz üblicher Behandlungen
  • Wenn Sie eine Asymmetrie des Schädels (Plagiozephalie) feststellen
  • Bei Stillproblemen (Baby, das nur an einer Brust gut trinkt)
  • Wenn Ihr Baby unruhig wirkt, den Rücken durchdrückt oder viel weint

Häufig gestellte Fragen zur Chiropraktik in Paris

Ab welchem Alter kann ein Baby einen Chiropraktiker aufsuchen?
Schon ab den ersten Lebenstagen. Es wird sogar empfohlen, sich in den ersten Wochen, insbesondere nach einer schwierigen Geburt, chiropraktisch untersuchen zu lassen. Je früher Verspannungen erkannt und behandelt werden, desto leichter lassen sie sich lösen.
Wird der Chiropraktiker den Rücken meines Babys einrenken?
Nein, absolut nicht. Die Techniken, die bei Säuglingen angewendet werden, beinhalten sehr leichten Druck mit den Fingerspitzen, ohne Knacken oder plötzliche Manipulation. Das ist völlig anders als bei der Behandlung von Erwachsenen.
Wie viele Sitzungen sind für ein Kleinkind erforderlich?
Im Allgemeinen reichen zwei bis vier Sitzungen aus, um häufige Säuglingsbeschwerden (Schiefhals, Koliken) zu behandeln. Die Sitzungen finden im Abstand von ein bis zwei Wochen statt. Nachsorgetermine werden dann zu wichtigen Entwicklungsphasen angeboten.
Wird mein Baby während der Sitzung weinen?
Die meisten Babys bleiben während der Behandlung ruhig und viele schlafen dabei ein. Einige Säuglinge weinen kurz, dies liegt aber in der Regel eher an einem leichten Unbehagen durch die sanfte Berührung als an Schmerzen. Die Behandlung kann jederzeit abgebrochen werden.
Muss der Kinderarzt seine Zustimmung geben?
Ein Rezept ist nicht erforderlich. Sollte Ihr Baby jedoch bestimmte Symptome zeigen, empfehlen wir Ihnen vorab eine kinderärztliche Untersuchung, um mögliche medizinische Ursachen auszuschließen. Wir arbeiten eng mit dem Kinderarzt zusammen.
Kann Chiropraktik Säuglingskoliken heilen?
Die Chiropraktik verspricht keine Heilung von Koliken, sondern behandelt Verspannungen, die zu Verdauungsbeschwerden bei Babys beitragen können. Zahlreiche Studien belegen eine Verbesserung der Koliksymptome nach chiropraktischer Behandlung. Jedes Baby reagiert unterschiedlich.
Mein Baby ist ein Frühchen, kann es von einem Arzt untersucht werden?
Ja, nach Rücksprache mit dem Kinderarzt und unter Anpassung der Techniken. Frühgeborene können von einer sehr sanften chiropraktischen Behandlung profitieren, die ihre Entwicklung fördert. Der Chiropraktiker berücksichtigt dabei die besondere Empfindlichkeit von Frühgeborenen.
Sind Säuglingsbetreuungsleistungen von der Versicherung abgedeckt?
Die Erstattungsbedingungen sind dieselben wie für Erwachsene: Zusatzkrankenversicherungen decken eine bestimmte Anzahl von Sitzungen pro Jahr ab. Die Sitzungsgebühr für Säuglinge ist identisch mit der für Erwachsene.

Geben Sie Ihrem Baby den besten Start ins Leben

Eine frühzeitige chiropraktische Untersuchung kann geburtsbedingte Verspannungen erkennen und behandeln und so das Wohlbefinden und die gesunde Entwicklung Ihres Babys fördern. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Pariser Praxis für eine sanfte und einfühlsame Untersuchung.

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