Sophie Chiropracteur Paris

Chiropraktiker bei Schwindel in Paris: Behandlung von Schwindel zervikalen Ursprungs

Schwindel betrifft etwa 15 bis 20 % der erwachsenen Bevölkerung und ist ein häufiger Grund für einen Arztbesuch. Unter den verschiedenen Schwindelursachen wird der zervikale Ursprung (zervikogener Schwindel) oft übersehen und unterdiagnostiziert, obwohl er einen erheblichen Anteil der Fälle ausmacht.

Chiropraktik ist besonders wirksam bei Schwindel, der von der Halswirbelsäule ausgeht. Sie behandelt Funktionsstörungen der oberen Halswirbel, die die Propriozeption und die vestibuläre Koordination beeinträchtigen. In der Chiropraxis Sophie Baltaci im 2. Arrondissement von Paris führen wir eine umfassende differenzialdiagnostische Untersuchung durch, um die Ursache Ihres Schwindels zu ermitteln und Ihnen einen individuell abgestimmten Behandlungsplan anzubieten.

Zervikogener Schwindel ist häufig verbunden mit Nackenschmerzen und zu MigräneDie

Arten von Schwindel, die in der Chiropraktik behandelt werden

Um die Behandlung steuern zu können, ist es unerlässlich, die verschiedenen Schwindelarten zu unterscheiden.

Zervikogener Schwindel

Schwindel ist ein Gefühl von Instabilität, Gleichgewichtsstörungen oder Benommenheit, das mit Nackenbewegungen zusammenhängt. Propriozeptive Rezeptoren in den oberen Halswirbeln (C1–C3) informieren das Gehirn über die Kopfposition. Eine Fehlfunktion dieser Rezeptoren führt zu einem Konflikt zwischen visuellen, vestibulären und zervikalen Informationen und verursacht so Schwindel.

Gutartiger paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPPV)

Kurzer, heftiger Schwindel, ausgelöst durch Kopfbewegungen (Hinlegen, Umdrehen im Bett, Hochsehen). Ursache ist die Verlagerung der Otolithen in den Bogengängen des Innenohrs. Ein Chiropraktiker kann Lagerungsmanöver durchführen (Epley, Semont).

Schwindel und Haltungsinstabilität

Ein Gefühl des Schwebens, Unsicherheit beim Gehen oder das Gefühl, auf instabilem Untergrund zu stehen, ohne dass sich der Kopf tatsächlich dreht. Diese Beschwerden hängen oft mit chronischen Nackenverspannungen, einer nach vorne geneigten Kopfhaltung oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (z. B. Schleudertrauma) zusammen. Sie sprechen gut auf chiropraktische Behandlungen an.

Zervikale Ursachen von Schwindel

Der Zusammenhang zwischen Halswirbelsäule und Schwindel ist medizinisch belegt und fällt in den Kompetenzbereich der Chiropraktik.

Funktionsstörungen der oberen Halswirbelsäule

Die Halswirbel C1 (Atlas) und C2 (Axis) weisen die höchste Dichte an Propriozeptoren im Körper auf. Funktionsstörungen dieser Wirbel (Subluxation, eingeschränkte Beweglichkeit) senden fehlerhafte Informationen an das Gehirn und erzeugen so einen sensorischen Konflikt, der als Schwindel wahrgenommen wird. Häufige Auslöser sind Verletzungen der Halswirbelsäule (Schleudertrauma, Stürze).

Muskel- und Arterienspannung

Verspannungen der subokzipitalen und tiefen Halsmuskulatur beeinträchtigen die Halswirbelsäulen-Propriozeption. Auch eine Kompression oder Reizung der Arteria vertebralis durch eine Funktionsstörung der Halswirbelsäule kann zu den Symptomen beitragen. Die chiropraktische Untersuchung umfasst daher routinemäßig eine Funktionsprüfung der Arteria vertebralis, um die Sicherheit der Behandlung zu gewährleisten.

Chiropraktische Behandlung bei Schwindel

Die Behandlung zielt mit spezialisierten und sicheren Techniken auf die zervikalen und vestibulären Ursachen des Schwindels ab.

Anpassungen der oberen Halswirbelsäule

Die Korrektur von Funktionsstörungen im Bereich C1-C3 erfolgt durch präzise und schonende Justierungstechniken (Hochgeschwindigkeits- und Niedrigamplitudentechniken oder instrumentelle Techniken). Die Wiederherstellung der zervikalen Beweglichkeit normalisiert die propriozeptiven Afferenzen und reduziert den für Schwindel verantwortlichen sensorischen Konflikt.

Umpositionierungsmanöver (VPPB)

Bei Lagerungsschwindel wendet der Chiropraktiker das Epley- oder Semont-Manöver an, um verlagerte Otolithen in den Bogengängen wieder in ihre ursprüngliche Position zu bringen. Diese Manöver sind in 80 bis 90 % der Fälle von gutartigem Lagerungsschwindel (BPPV) bereits nach der ersten oder zweiten Behandlung wirksam.

Vestibuläre und posturale Rehabilitation

Übungen zur Stabilisierung von Blickrichtung, Gleichgewicht und Halswirbelsäulen-Propriozeption zur Stärkung der Koordination zwischen vestibulärem, visuellem und propriozeptivem System. Korrektur der Halswirbelsäulenhaltung zur Vorbeugung von Rückfällen.

Vorgehensweise bei der Pflege

Vollständige Differenzbilanz

Neurologische und vestibuläre Untersuchung (Dix-Hallpike-Test, Kopfimpulstest, Romberg-Test), vollständige Untersuchung der Halswirbelsäule und Tests der Vertebralarterie. Diese Untersuchung ist unerlässlich, um zervikogenen Schwindel von zentralen Ursachen zu unterscheiden, die eine Überweisung an einen Facharzt erfordern.

Gezielte und progressive Behandlung

Das Behandlungsprotokoll ist auf die jeweilige Schwindelart abgestimmt. Bei gutartigem Lagerungsschwindel (BPPV): Repositionsmanöver. Bei zervikogenem Schwindel: Halswirbelsäulenkorrekturen, Muskeltherapie und Rehabilitation. Die Besserung tritt oft rasch ein (1 bis 4 Sitzungen bei BPPV, 4 bis 8 Sitzungen bei zervikogenem Schwindel).

Klinische Ergebnisse und Daten

Studien belegen, dass Lagerungsmanöver bei BPPV in 80 bis 90 % der Fälle wirksam sind. Bei zervikogenem Schwindel berichten 75 % der Patienten nach einer chiropraktischen Behandlung der oberen Halswirbelsäule von einer deutlichen Besserung. Die Chiropraktik gilt als Therapie der ersten Wahl bei Schwindel zervikalen Ursprungs.

Wann sollte ich bei Schwindel einen Arzt aufsuchen?

  • Schwindel, ausgelöst durch Nacken- oder Kopfbewegungen
  • Schwindelgefühl beim Positionswechsel (Hinlegen, Aufstehen)
  • Wiederkehrende Instabilität oder ein Gefühl des Ungleichgewichts
  • Schwindel in Verbindung mit Nackenschmerzen oder -steifheit
  • Vorgeschichte mit Halswirbelsäulentrauma (Schleudertrauma, Sturz)
  • Schwindel ohne erkennbare Ursache bei Standarduntersuchungen

Häufig gestellte Fragen zu Schwindel und Chiropraktik

Kann ein Chiropraktiker Schwindel behandeln?
Ja, Chiropraktiker sind kompetent in der Diagnose und Behandlung von zervikalem Schwindel und gutartigem Lagerungsschwindel (BPPV). Eine umfassende differenzialdiagnostische Abklärung hilft, Fälle zu identifizieren, die eine Überweisung an einen HNO-Arzt oder Neurologen erfordern.
Woran kann ich erkennen, ob mein Schwindel von der Halswirbelsäule ausgeht?
Zervikogener Schwindel wird typischerweise durch Nackenbewegungen ausgelöst, geht mit Nackenschmerzen oder -steifheit einher und ist nicht von Hörverlust oder Spontannystagmus begleitet. Ein Chiropraktiker führt spezielle Tests durch, um den Ursprung im Halswirbelsäulenbereich zu bestätigen.
Sind Schwindelattacken im Halsbereich häufig?
Ja, obwohl sie oft nicht diagnostiziert werden. Sie sind für einen erheblichen Anteil der Schwindelfälle verantwortlich, insbesondere bei Menschen, die am Computer arbeiten, nach einer Nackenverletzung oder mit Nackenschmerzen in der Vorgeschichte. Eine nach vorne geneigte Kopfhaltung ist ein wichtiger Risikofaktor.
Wie viele Sitzungen sind zur Behandlung von Schwindel erforderlich?
Bei BPPV reichen oft 1 bis 3 Sitzungen aus (Lagerungsmanöver sind sehr wirksam). Bei zervikogenem Schwindel sind in der Regel 4 bis 8 Sitzungen über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen erforderlich. Eine Besserung ist oft schon nach den ersten Sitzungen spürbar.
Sind Manipulationen an der Halswirbelsäule bei Schwindel unbedenklich?
Ja, nach einer vollständigen Untersuchung einschließlich der Untersuchung der Vertebralarterie. Der Chiropraktiker passt seine Techniken individuell an jeden Patienten an. Instrumentelle oder sanfte Mobilisierungstechniken kommen zum Einsatz, wenn traditionelle Techniken nicht geeignet sind.
Kann Lagerungsschwindel nach der Behandlung wieder auftreten?
BPPV kann erneut auftreten (in etwa 30 % der Fälle innerhalb eines Jahres). In diesem Fall sind Repositionsmanöver wieder wirksam. Vorbeugende Übungen (Brandt-Daroff-Manöver) und die Behandlung zervikaler Risikofaktoren verringern das Rezidivrisiko.
Kann Schwindel mit Stress zusammenhängen?
Stress kann Schwindel verursachen und bestehenden Drehschwindel verstärken. Er erhöht die Spannung der Halsmuskulatur, verschlimmert das gestörte Gleichgewicht der Körperwahrnehmung und kann funktionellen Schwindel auslösen. Die chiropraktische Behandlung berücksichtigt die Halswirbelsäule und integriert gleichzeitig Stressmanagement.
Wann sollte man bei Schwindel notärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Ihr Schwindel von folgenden Symptomen begleitet wird: Sprach- oder Sehstörungen, einseitige Schwäche, plötzliche und starke Kopfschmerzen oder Bewusstlosigkeit. Diese Anzeichen können auf eine neurologische Ursache hinweisen, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordert.

Finden Sie zu Ihrer inneren Balance und Gelassenheit zurück.

Schwindel ist nicht unvermeidlich. In der Chiropraxis Sophie Baltaci im 2. Arrondissement von Paris ermitteln wir die Ursache Ihres Schwindels und bieten Ihnen eine gezielte und wirksame Behandlung. Vereinbaren Sie einen Termin für eine umfassende Untersuchung und gewinnen Sie Ihr Gleichgewicht im Alltag zurück.

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